Unbehagen ist kein Fehler
Ein schöner Abend – und trotzdem dieses leise, kaum greifbare Gefühl, dass etwas fehlt. Viele deuten das als Undankbarkeit, als eigenes Versagen. Dabei steckt dahinter oft nur die menschliche Gewöhnung an das Gute im eigenen Leben. Der Beitrag unterscheidet primären Schmerz von selbstgemachtem sekundärem Leiden und zeigt, warum Resilienz nicht im Verdrängen des Unbehagens liegt, sondern im Aushalten. Der Auftakt einer sechsteiligen Reihe über das Freierwerden.